Wie Ihre Neujahrsziele diesmal wahr werden

Wie wäre es, wenn dieses Jahr alles gelingt, was Sie sich vornehmen. Wenn Sie am Ende dieses Jahres sagen könnten: Ich habe alles erreicht, ich bin glücklich und stolz. Sie glauben das nicht? Was hält Sie denn auf? Was lässt Sie daran zweifeln, Ihre Ziele wirklich zu erreichen?

Schon mit diesen wenigen Sätzen wird deutlich, dass wir oftmals inneren Glaubenssätzen und Hypothesen folgen, mit denen wir uns selbst boykottieren. Es mag sicherlich auch äußere Faktoren geben, die unsere Zielerreichung behindern, doch der wesentlichste Teil sind wir selbst.

Doch was braucht es, damit wir wirklich ins Tun kommen? Was begeistert uns so sehr, dass wir es wirklich wollen und bereit sind, Vorbehalte, Befürchtungen und Ängste zurückzustellen und konsequent voranzuschreiten, um unsere Ziele zu erreichen?

Was wir wirklich brauchen, ist ein Ziel, das wir uns mit allen Sinnen vorstellen können und so viel Emotionen aktiviert, dass wir es auf jeden Fall verwirklichen wollen. Denn jedes Ziel, das für uns persönlich wertvoll ist, muss ein Freudenfest für unser Belohnungssystem im Gehirn sein. Ohne eine solche attraktive "Belohnung" machen wir uns gar nicht erst auf den Weg.  

Damit dies gelingt, muss unser Ziel im schönsten Sinne positiv sein. Hinzukommen muss, dass wir uns dieses erreichte positive Ziel so konkret wie möglich vorstellen können. Wird es dann für uns so emotional, dass wir es wirklich wollen, ist ein erster wichtiger Schritt getan. 

Der zweite wichtige Schritt besteht darin, uns die Fähigkeiten und Ressourcen zuzugestehen und zu organisieren, die für die Zielerreichung erforderlich sind. Bereits hier wird oftmals mit einem „Das kriege ich schon hin...“ oder „das geht doch eh nicht“ das Ziel im Ansatz regelrecht zerstört. Deshalb gilt es sorgfältig auszuloten, welche Ressourcen bereits verfügbar sind und wie die noch fehlenden organisiert werden können. Das erzeugt die Zuversicht, die wir brauchen, um zu starten.
 

Jedem von uns ist klar, dass wir unser Ziel anschließend in konkreten Schritten planen müssen, um es handhabbar zu machen. Ebenso brauchen wir persönliche Feedbackkriterien, an denen wir erkennen können, auf dem richtigen Weg zu sein.

Doch was wir gerne versuchen zu umgehen, ist einen klaren Blick auf die Konsequenzen zu werfen. Es gibt kein Ziel ohne Konsequenzen, sonst würde dieses nicht existieren. Hier genau hinzuschauen und sich selbstkritisch die Frage zu stellen: „Bin ich bereit mit allen Konsequenzen zu leben, die mit der Zielerreichung verbunden sind?“, ist der entscheidende Test, ob dieses Ziel für uns wirklich relevant genug ist, um es zu verfolgen.

Schon mit diesen wenigen Kriterien lässt sich feststellen, ob ein Ziel es wert ist, es zu realisieren. Erfüllt unser Ziel diese Basiskriterien nicht, müssen wir es entweder umgestalten oder wir sollten es entspannt beerdigen. Denn nichts ist so lästig, wie: "War ja klar, hat schon wieder nicht geklappt", "Hätte ich doch..." oder "Ich wollte doch eigentlich..."  etc.

In diesem Sinne einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!