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Wie Sie Ihren Urlaub in den Alltag retten

So erholt und entspannt wir aus den Ferien zurückkommen: Kaum sind die Koffer ausgepackt, hat uns der Alltag häufig schon wieder fest im Griff. Die Gedanken kreisen rasch um berufliche Themen und Termine, den Haushalt, die Familie...

Doch wie können wir möglichst viel des Urlaubseffekts in den Alltag retten? Und wie kann er vielleicht sogar zum festen Bestandteil unserer Routine werden? Mit 10 Punkten zeigen wir, wie das funktioniert.  

1. Ganz im Hier und Jetzt sein: In den Ferien leben wir mit allen Sinnen ganz bewusst den Augenblick. Das, was ist, können wir leichter genießen. Unser Blick ist defokussiert, wir nehmen viel mehr Details unserer Umgebung wahr, hören riechen und schmecken intensiver und sind aufmerksam für das, was uns gut tut. Das Morgen und das Gestern rücken automatisch in den Hintergrund.

Diese bewusste Art der sinnesspezifischen Wahrnehmung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um auch im Alltag in Balance zu sein. Mit dieser Offenheit im Hier und Jetzt bekommen alle Themen und Erlebnisse ihren angemessenen Platz in unserer Wahrnehmung: Probleme relativieren sich, Stressfaktoren verblassen und innerer Friede und "Abschalten" sind möglich. 

2. Zeit für Beziehung: Meist fahren wir mit den Menschen in Urlaub, die uns wirklich wichtig sind, sei es unsere Familie, unser Partner oder gute Freunde. Wir haben endlich Zeit füreinander und es gibt Platz für gemeinsames Erleben und guten Kontakt zueinander.

Während dieses gute Miteinander für uns im Urlaub selbstverständlich ist, können wir hiervon auch im Alltag noch mehr profitieren. Je wertschätzender, offener und interessierter wir mit anderen Menschen in Kontakt sind, desto besser gestalten sich unsere Kommunikation und die Beziehungen z.B. zu unserem Chef, zu den Kollegen, Familie und Freunden. 

3. Zeit für mich: Mal die Seele baumeln lassen, keinem Zeitplan entsprechen müssen, einfach das tun oder lassen, wozu wir Lust haben. Das erleben viele als einen der erholsamsten Urlaubseffekte. 

Gerade diese ganz persönliche Zeit für uns alleine fehlt uns oft im Alltag. Wer bewusst Zeit für sich zum Abschalten in seinen Tagesablauf integriert - und seien es täglich nur 15-30 Minuten - kann diesen Effekt jeden Tag erleben.

"Lösungen lauern überall"

4. Erreichbare Ziele klar im Fokus: Schon lange bevor wir in Urlaub gehen, steht das Reiseziel fest, ist die notwendige Zeit eingeplant, das Geld gespart. Unser Fokus ist ganz klar auf das Reiseziel und die damit verknüpften Erwartungen ausgerichtet.

Vorfreude pur ist angesagt! Denn die bevorstehende Reise erfüllt uns mit so viel Freude, dass wir uns quasi schon am Urlaubsort sehen, wie wir z.B. entspannen, wandern, eine neue Sportart lernen oder einfach mal gar nichts tun. Wir haben ein klares Zielbild vor Augen, was uns beflügelt und uns alle Hürden überwinden lässt, wenn es klar genug ist. 

In Beruf und täglichem Einerlei geht unser dieser klare Fokus schnell verloren, wir verzetteln uns in Nebensächlichkeiten, die für uns innerlich eine riesengroße Bedeutung annehmen können und verlieren hierbei den Fokus auf unsere Ziele aus den Augen.

5. Uns Zeit lassen: Während wir in den Ferien eine Aktivität ruhig auf den nächsten Tag verschieben können, neigen wir in unserer Routine dazu, uns immer noch mehr Arbeit aufzuladen. Doch oft ist weniger mehr.

Fragen Sie sich, ob Sie eine bestimmte Aufgabe wirklich noch am selben Tag erledigen müssen oder ob Sie sie nicht besser mit frischer Konzentration und Energie am nächsten Tag erledigen. Denn wer zu erschöpft ist, bringt auch keine Leistung mehr und arbeitet häufig für den Papierkorb. Vorteil: Wer pünktlich aus dem Büro ist, hat auch mehr Zeit für sich und andere.

6. Welche Glaubenssätze leiten mich? "Im Urlaub bin ich ganz ich selbst." Während uns ein solcher Satz in der arbeitsfreien Zeit leicht über die Lippen kommt, leiten uns im Alltag eher persönliche Glaubenssätze wie: "Ich muss perfekt sein", "es meinem Chef/meinen Kollegen/meiner Familie immer recht machen." 

Allzu oft meinen wir den Erwartungen anderer entsprechen zu müssen. Das kann soweit führen, dass wir uns in einen Burnout reinarbeiten, weil wir unsere ureigenen Bedürfnisse und unsere Gesundheit hierbei ganz vergessen. Doch wer bereit ist, hinderliche Glaubenssätze zu korrigieren, hat die Chance mit sich und seiner Umwelt in Einklang zu leben. 

7. Auf’s Wesentliche konzentrieren: Während der Ferien sind wir eher bereit, auf Komfort zu verzichten und dafür mehr von der Natur, Land und Leuten zu erleben. Im Alltag schuften wir häufig für Wohnungen und Häuser, in denen wir viel zu wenig Zeit verbringen, weil wir ja hierfür so viel arbeiten müssen. Oder wir lassen uns von anderen suggerieren, dass wir nur etwas "sind", wenn wir einen bestimmten materiellen Status erreicht haben, der möglichst immer weiter wachsen muss. Das hat meist ein noch schnelleres Drehen unseres selbstgebauten "Hamsterrades" zur Folge.

Fragen Sie sich, was Sie wirklich brauchen. Worauf können Sie verzichten, wovon können Sie sich trennen und sparen damit Zeit und Geld, die Sie für die Dinge nutzen wollen, die Ihnen tatsächlich am Herzen liegen? 

Alltag und Ferien auf neue Art genießen

8. Endlich Zeit für Sport und Bewegung: Bewegung tut Körper, Geist und Seele gut. Wir sind leistungsfähiger, belastbarer und ausgeglichener, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Doch was für uns im Urlaub selbstverständlich ist, kommt im daily business meist zu kurz. 

Machen Sie Sport und Bewegung zum festen Bestandteil Ihrer Wochenplanung. Es muss kein Marathontraining sein, sondern schon ein regelmäßiger Spaziergang kann unser Wohlbefinden steigern. 

9. Nicht immer wie aus dem Ei gepellt: In den Ferien gehen gerade viele Frauen viel gelassener mit dem Thema Kleidung, Make-up und Frisur um und empfinden das als sehr entlastend. Erstaunlicherweise passen alle Kleider in nur einen Koffer und wir kommen mit der Auswahl prima klar. 

Prüfen Sie im Alltag, ob das Outfit immer nach der neuesten Mode und Frisur sowie Make-up wirklich jeden Tag perfekt sein müssen. 

10. Die Natur genießen: Eine frische Meeresbrise einatmen, in kristallklarem Wasser schwimmen, den Panoramablick von einem Berggipfel feiern. Die Natur hat unmittelbar erlebbare und heilsame Effekte für Körper, Geist und Seele.

Natürlich hat nicht jeder eine Ferienkulisse vor der Haustür. Doch auch zu Hause können wir in unserer Umgebung die Natur und ihre wohltuenden Effekte genießen. 

Die Zeit in der Natur erdet uns und führt dazu, dass unsere Wahrnehmung von einem fokussierten in einen defokussierten Zustand wechselt. Hinzu kommt, dass wir durch die Bewegung im Freien von ganz alleine anfangen, uns besser zu spüren und unseren eigenen inneren Rhythmus zu erleben.

Fazit: Was wir im Urlaub so selbstverständlich und ganz im Hier und Jetzt tun, verblasst oft viel zu schnell im Alltag. Doch wenn wir unsere Wahrnehmung häufiger defokussieren und achtsamer dafür werden, was uns und unserer Umgebung wirklich gut tut, können wir einen Großteil des Urlaubseffekts in den Alltag retten. 

Brauchen wir dann vielleicht gar keinen Urlaub mehr? Keine Sorge: In Nah und Fern gibt es noch genug zu entdecken und vielleicht können wir den Alltag und unsere Ferien dann auf ganz neue Weise genießen.

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